Förderverein Integrative Schule Coburg (FISCo) e.V.
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25 Erstklässler haben am 11. September 2001 in Coburg ein neues Kapitel Schulgeschichte aufgeschlagen, das seit dem bekannt als das "Coburger Modell" vorbildlich über ganz Oberfranken bis nach Bayern hinausstrahlt. Am 14. September 2002 folgte zu den gleichen Bedingungen eine zweite integrative Kooperationsklasse an einer weiteren Coburger Grundschule. Seit 2001 sind in Coburg sechs Integrative Klassen an Grundschulen enstanden. Zwei dieser Projekte sind in der Sekundarstufe weitergeführt worden. Zur Zeit lernen etwa 150 Kinder in vier Integrativen Kooperationsklassen an Grundschulen und in zwei Integrativen Kooperationsklassen an einer Hauptschule nach dem "Coburger Modell". |
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Jugendliche mit und ohne Behinderung der neunten und zehnten Klasse einer Förderschule und eines Gymnasiums sollten gemeinsam ein Theaterstück einstudieren und in verschiedenen Bildungseinrichtungen und im Rahmen der Schultheatertage aufführen. Schon bald begann die gemeinsame Arbeit der Jugendlichen unter Anleitung vieler auch ehrenamtlich tätiger Pädagogen.
Wir bedanken uns im Namen aller Beteiligten für die finanzielle Unterstützung des Projektes durch die GlücksSpirale. Dank der Unterstützung konnte ein langfristig angelegtes, qualitativ hochwertiges Integrationsangebot für Menschen mit und ohne Behinderung in Coburg installiert werden.
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Dank einer erfogreichen Kooperation mit den jeweils vor Ort tätigen Diensten der Offenen Behindertenarbeit und den Fördervereinen Integrative Schule Bamberg - FISBa e.V. und Forchheim - FISFo e.V. können nun auch Eltern und Fachkräfte in Bamberg, Forchheim und Lichtenfels auf das Beratungsangebot zurückgreifen. Unsere Sprechstunden: in BAMBERG: dienstags von 9:00 bis 12:00 Uhrin den Räumen der OBA der Lebenshilfe Bamberg, Moosstr. 75 in FORCHHEIM: dienstags von 9:30 bis 12:30 Uhr in den Räumen der OBA, Zweibrückenstr. 33a in LICHTENFELS: jeden letzten Montag in Monat von 12:00 - 16:00 Uhr im Ev.-luth. Pfarramt, Kronacherstr. 16 In Ihrem eigenen Interesse bitten DRINGEND wir um telefonische TERMINVEREINBARUNG unter: 09561-329748. Selbstversändlich können Sie mit uns im Notfall auch einen Hausbesuch vereinbaren. |
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Im Zuge der Umsetzung des Art. 24 der UN-BRK - also der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung waren die Landesregierungen aufgerufen das Recht auf ein inklusives Bildungssystem in der Landesgesetzgebung zu verankern. Dazu hat die Kultusministerkonferenz (KMK) ein Positionspapier verabschiedet. Positionspapier der deutschen Kultusministerkonfrenz Die Monitoringstelle zur UN-BRK, die den Umsetzungsprozess der Konvention kritisch begleitet, hat am 31. März 2011 die "Eckpunkte zur Verwirklichung eines inklusiven Bildungssystems (...) - Empfehlungen an die Länder die Kultusministerkonferenz und den Bund" vorgelegt. Eckpunkte der Monitoring Stelle In Bayern hat eine interfraktionelle Gruppe von Landtagsabgeordneten einen Gesetzesentwurf zur Änderung des Bayerischen Erziehungs- und Unterrichstgesetzes - BayEUG vorgelegt. Das Gesetz soll im August 2011 in Kraft treten, die im Art. 24 der UN-BRK enthaltenen Forderungen nach inklusiver Bildung berücksichtigen und Kindern mit Behinderung einen freien Zugang zum Bildungssystem sichern. Am 19. Mai fand in München im Senatssaal des bayerischen Landtages die Anhörung der Sachverständigen und Interessenverbände statt. Auch die FISCo und der Beratungsdienst für Inklusion waren anwesend. Mehr zum Gesetzesentwurf BayEUG Stellungnahmen der Sachverständigen und Interessenverbände |
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 Christina Melchior, die 1. Vorstitzende des FISCo e.V., wurde am 28. Novermber mit der Bundesverdienstmedaillie geehrt. |
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